Ein Hoverboard lädst du richtig, wenn du das Originalladegerät nutzt, beim Laden in der Nähe bleibst und den Stecker ziehst, sobald der Akku voll ist. Für längere Pausen lagerst du das Board mit 40 bis 60 % Akkuladung und schützt es vor Regen, Frost und Hitze. So bleibt der Akku lange fit und du kommst pro Ladung möglichst weit.
Dieser Ratgeber gilt für alle Ampes Hoverboards: das Hoverboard 6,5 Zoll und das Offroad-Hoverboard 8,5 Zoll, einzeln oder im Set mit Hoverkart. Du liest, wovon Ladezeit und Reichweite abhängen, welches Ladegerät passt, wie du den Akku pflegst und lagerst und woran du einen verschlissenen Akku erkennst.
Akkulaufzeit und Reichweite der Ampes Hoverboards
Hoverboards fahren fast immer mit einem Lithium-Ionen-Akku. In unseren Boards steckt Folgendes:
| Modell | Akku | Reichweite pro Ladung | Max. Belastbarkeit |
|---|---|---|---|
| Hoverboard 6,5 Zoll | 24 V, 4,0 Ah | bis ca. 8 km | bis 100 kg |
| Offroad-Hoverboard 8,5 Zoll | 36 V, 4,0 Ah | bis ca. 10 km | bis 120 kg |
Die Reichweite stammt aus unseren Produktdaten und ist ein Höchstwert. Wie lange eine Akkuladung in der Praxis hält (die Akkulaufzeit) und wie weit du damit kommst, hängt von deinem Gewicht, dem Untergrund, der Temperatur und deinem Fahrstil ab. Mit einem Hoverboard fährt man selten lange geradeaus: Drehen, Bremsen und Anfahren kosten besonders viel Energie. Bei Kälte liefert ein Lithium-Akku vorübergehend weniger Energie. Das gibt sich, sobald er sich wieder aufgewärmt hat.
Für jede Fahrt gilt: Keine Straßenzulassung – nur auf Privatgelände nutzen. Auf öffentlichen Straßen, Rad- und Gehwegen ist das Fahren mit dem Hoverboard nicht erlaubt. Unsere Hoverboards sind ab ca. 8 Jahren geeignet, mit Helm und unter Aufsicht.
Wie lange muss ein Hoverboard laden?
Wie lange das Laden dauert, hängt vom Akku, vom Ladegerät und vor allem davon ab, wie leer der Akku ist. Behalte das Laden deshalb im Blick und halte dich an die Bedienungsanleitung deines Boards. Viele Ladegeräte haben eine Kontrollleuchte, die beim Laden meist rot und bei vollem Akku grün leuchtet. Was die Farben bei deinem Ladegerät bedeuten, steht in der Anleitung.
Ist der Akku voll, ziehst du den Stecker. Lass das Board nicht tagelang am Ladegerät hängen. Vor den ersten Fahrversuchen lohnt sich ein voller Akku: Dann kann in Ruhe geübt werden, ohne dass er zwischendurch leer wird. Auch dabei gilt: nur unter Aufsicht laden.
So lädst du dein Hoverboard richtig
- Abkühlen lassen: Lass das Board nach der Fahrt erst abkühlen, bevor du es lädst.
- Nie nass oder eiskalt laden: Ein nasses Board muss erst vollständig trocknen. Kommt es aus der Kälte, lass es zuerst Zimmertemperatur annehmen.
- Originalladegerät nutzen: Lade immer mit dem Ladegerät, das zu deinem Board gehört.
- Richtigen Ort wählen: Lade drinnen auf einer harten, nicht brennbaren Unterlage, mit genug Abstand zu brennbaren Dingen und nicht in der prallen Sonne. Lade nicht im Flur oder Treppenhaus, denn das ist im Notfall dein Fluchtweg.
- Unter Aufsicht laden: Lade nicht über Nacht, während alle schlafen, und nicht, wenn niemand zu Hause ist. Lass Kinder nicht allein laden.
- Stecker ziehen: Ist der Akku voll, trennst du das Ladegerät vom Board und von der Steckdose.
Sorge außerdem für einen funktionierenden Rauchmelder.
Hoverboard-Ladegerät und Ladekabel: Welches passt?
Das Ladegerät muss genau zur Spannung des Akkus passen. Ein Ladegerät mit zu hoher Spannung kann den Akku überladen und beschädigen, eines mit zu niedriger Spannung lädt ihn nicht richtig. Bei Ampes gilt: Das Hoverboard 6,5 Zoll hat einen 24-V-Akku, das Offroad-Hoverboard 8,5 Zoll einen 36-V-Akku. Die Ladegeräte der beiden Boards sind also nicht austauschbar. Bei den Sets mit Hoverkart sitzt der Akku im Board, du richtest dich also nach dem Board im Set.
Brauchst du ein neues Ladegerät, achte auf das Etikett des alten:
- Gleiche Ausgangsspannung (Output): exakt derselbe Wert wie beim Original. Er liegt meist etwas über der Akkuspannung. Bei einem 36-V-Akku steht auf dem Ladegerät zum Beispiel oft 42 V.
- Gleicher Stecker: Passt der Stecker nicht ohne Kraft, ist es das falsche Gerät. Nie schneiden oder löten.
- Kein höherer Ladestrom: Wähle dieselbe Stromstärke (A) wie beim Original.
- Keine Laptop- oder Universalladegeräte, auch wenn der Stecker passt.
Im Zweifel frag vorher nach. Hast du ein Ampes Hoverboard, nenne bei deiner Anfrage an unseren Kundenservice dein Modell (6,5 Zoll oder Offroad 8,5 Zoll).
So hält dein Hoverboard-Akku länger
- Nicht ständig leer fahren: Zwischen grob 20 und 80 % bleibt ein Lithium-Akku am längsten fit. Vor einer längeren Fahrt voll zu laden, ist in Ordnung. Lass ihn danach nur nicht lange voll stehen.
- Extreme Temperaturen meiden: Lade und lagere das Board nicht bei Frost, in der prallen Sonne oder im heißen Auto.
- Halb voll lagern: Fährst du länger nicht, lagere das Board mit 40 bis 60 % Ladung.
- Harte Stöße vermeiden: Lass das Board nicht fallen und spring damit nicht von Kanten. Ein Stoß kann den Akku beschädigen, auch wenn man außen nichts sieht.
Mit guter Pflege hält ein Hoverboard-Akku in der Regel einige Hundert Ladezyklen, bei normaler Nutzung also mehrere Jahre. Ein Ladezyklus ist eine volle Ladung Energie: einmal von voll auf leer und zurück oder zum Beispiel zweimal von halb auf voll. Danach sinkt die Kapazität langsam. Der Akku funktioniert noch, aber du kommst pro Ladung weniger weit.
Warnsignale: Wann ist der Akku verschlissen?
- Die Reichweite ist deutlich kürzer als früher, auch bei normalen Temperaturen.
- Das Board schaltet plötzlich ab, obwohl die Anzeige noch Ladung zeigt.
- Der Akku lädt nicht mehr voll oder sehr langsam.
- Fehlermeldungen kommen immer wieder, auch nach dem Kalibrieren und vollem Laden.
Prüfe zuerst, ob es eine andere Ursache gibt. Bei Kälte sinkt die Reichweite vorübergehend, und ein Board, das schief fährt oder piept, bekommst du oft mit dem Kalibrieren wieder in den Griff.
Sofort aufhören musst du, wenn der Akku beim Laden oder Fahren heiß wird, seltsam riecht, zischt oder knistert oder wenn sich das Gehäuse wölbt. Zieh den Stecker, wenn das gefahrlos möglich ist, und nutze und lade das Board nicht mehr. Kommt Rauch oder Feuer heraus, halte Abstand und ruf den Notruf 112.
Akku tauschen oder neues Board?
Ist der Akku wirklich am Ende, lässt er sich manchmal ersetzen. Das ist nur sinnvoll, wenn der Ersatzakku genau zu deinem Modell passt (gleiche Spannung, gleicher Anschluss und ein passendes Batteriemanagementsystem, kurz BMS) und der Tausch fachgerecht erfolgt. Kaufe keinen beliebigen Akku im Internet. Hast du dein Hoverboard bei Ampes gekauft, frag über unseren Kundenservice, ob für dein Modell ein passender Ersatzakku lieferbar ist.
Vergleiche die Kosten mit einem neuen Board: Das Hoverboard 6,5 Zoll kostet bei uns 189 €, das Offroad-Hoverboard 8,5 Zoll 229 €.
Alte oder defekte Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Gib sie bei einer Sammelstelle für Altbatterien ab, in Deutschland zum Beispiel beim Wertstoffhof. Ist der Akku aufgebläht oder beschädigt, sag das bei der Abgabe dazu.
Regen, Nässe und Reinigung
Unsere Produktinformationen nennen keine Schutzart (IP-Wert). Behandle dein Hoverboard deshalb als nicht wasserdicht und fahr nicht im Regen, durch Pfützen oder Schnee. Ist das Board doch nass geworden, schalte es aus, trockne es außen mit einem weichen Tuch ab und lass es drinnen bei Zimmertemperatur vollständig trocknen, ohne Föhn oder Heizung und ohne das Gehäuse zu öffnen. Erst dann wird geladen. Zum Reinigen genügt ein leicht feuchtes, weiches Tuch, kein Wasserstrahl und kein Hochdruckreiniger.
Lagerung im Winter
- 40 bis 60 % Ladung: Ein Akku, der lange ganz leer oder ganz voll steht, verliert Kapazität.
- Trocken und bei Zimmertemperatur: also im Haus, nicht im kalten Schuppen oder in der Garage.
- Alle 2 bis 3 Monate nachladen auf etwa die Hälfte. Lass den Akku nie ganz leerlaufen.
- Ohne Ladegerät: Lass das Board während der Lagerung nicht am Ladegerät hängen.
Holst du das Board im Frühjahr wieder heraus, lass es Zimmertemperatur annehmen und lade es unter Aufsicht vollständig auf.
Häufige Fragen
Wie lange muss ein Hoverboard laden?
Das hängt davon ab, wie leer der Akku ist. Behalte das Laden im Blick, halte dich an die Bedienungsanleitung und zieh den Stecker, sobald die Kontrollleuchte einen vollen Akku anzeigt.
Wie weit fährt ein Hoverboard mit einer Akkuladung?
Das Ampes Hoverboard 6,5 Zoll schafft bis ca. 8 km, das Offroad-Hoverboard 8,5 Zoll bis ca. 10 km pro Ladung. Gewicht, Untergrund, Temperatur und Fahrstil verkürzen die Reichweite in der Praxis.
Darf ich mein Hoverboard über Nacht laden?
Davon raten wir ab. Lade, wenn du zu Hause und wach bist, auf einer harten, nicht brennbaren Unterlage, und zieh den Stecker, sobald der Akku voll ist.
Passt das Ladegerät des 6,5-Zoll-Boards auch für das Offroad-Board?
Nein. Das Hoverboard 6,5 Zoll hat einen 24-V-Akku, das Offroad-Hoverboard 8,5 Zoll einen 36-V-Akku. Nutze immer das Ladegerät, das zu deinem Modell gehört.
Wie lange hält ein Hoverboard-Akku?
Mit guter Pflege in der Regel einige Hundert Ladezyklen, bei normaler Nutzung also mehrere Jahre. Danach sinkt die Kapazität langsam.
Wie lagere ich mein Hoverboard im Winter?
Trocken, im Haus bei Zimmertemperatur, mit 40 bis 60 % Akkuladung und ohne Ladegerät. Lade alle 2 bis 3 Monate nach.
Geschrieben vom Team Ampes. Akku, Reichweite, Belastbarkeit und Preise stammen aus unseren Produktinformationen (Stand: Oktober 2026). Die Tipps zu Laden, Lagerung und Lebensdauer sind allgemeine Hinweise für Lithium-Akkus. Halte dich im Zweifel an die Bedienungsanleitung deines Boards.

